2 neue Digitalisierungs-Workshops

Zu unserem Thema Digitalisierung und Menschenrechte konnten wir zwei neue Workshop-Termine fixieren:

  • Freitag, 17. April 2026, 19:00 im Republikanischen Club;
    Fischerstiege 1-7, 1010 Wien
  • Mittwoch, 29. April 2026, 9.30 in der Bücherei Wieden;
    Favoritenstraße 8, 1040 Wien

Angesichts der massiven und ungeregelten Digitalisierungslawine fragen sich viele Menschen, ob sie ihre Menschenrechte überhaupt noch durchsetzen können.

Wie können ihre Regierungen sie gegen die globalen macht-orientierten Strategien der Techno-Oligarchen schützen und was können sie selbst dagegen unternehmen?

Nach einem Überblick über relevante Bausteine der Digitalisierung (Computer, Internet, Big Data, Smartphone, Soziale Netzwerke und Künstliche Intelligenz) und die bereits 1948 von der UNO definierte Allgemeine Erklärung der Menschenrechte diskutieren wir an positiven und negativen Beispielen die massiven Wechselwirkungen zwischen Informationstechnologie und Gesellschaft. Kinder und Frauen sind dabei immer stärker betroffen.

Gemeinsam wollen wir überlegen, wie wir die Digitalisierung positiver gestalten können und was dabei unser praktischer Beitrag sein kann.

Dieses Projekt wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung gefördert und wird veranstaltet vom Verein Wohlstand für Alle.

Hier können Sie beide Ankündigungen herunterladen:

StoP-Frauentisch: Rosa Jochmann

Am Mittwoch, 12.März 2025 um 9:30 veranstaltete unser Verein in der Bücherei Wieden, Favoritenstraße 8, 1040 Wien, beim StoP-Frauentisch einen Vortrag mit Diskussion zu Ehren von Rosa Jochmann. Leitung: Dr. Elfriede Fritz.

Rosa Jochmann, *19.7. 1901, Wien | † 28. 1. 1994, Wien war eine österreichische Widerstandskämpferin und sozialdemokratische Politikerin.

Hier finden Sie das gesamte Referat von Frau Dr. Elfriede Fritz:

Als Zeitzeugin, ehemalige Widerstandskämpferin und Überlebende des nationalsozialistischen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück, in dem sie unvorstellbare Gräueltaten miterleben musste, engagierte sie sich Zeit ihres Lebens für den Kampf gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Faschismus und Rassismus.
In den 1920er Jahren trat die junge Arbeiterin der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei bei und stieg rasch bis in die Parteispitze auf. Bereits 1932 war sie im Frauensekretariat der Partei aktiv, und auf dem letzten Parteitag 1933, vor dem Verbot der Sozialdemokratie, wurde Rosa Jochmann in den Parteivorstand gewählt. Nach dem Februar 1934 engagierte sich Rosa Jochmann bei den “Revolutionären Sozialisten”, dabei arbeitete sie mit Käthe Leichter und deren Mann Otto Leichter zusammen.
Im August 1934 wurde sie in Wiener Neustadt verhaftet und zu drei Monaten Polizeihaft sowie einem Jahr Kerker verurteilt. Im August 1939 wurde Rosa Jochmann von der Gestapo verhaftet, in „Schutzhaft“ genommen und in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert. Sie überlebte fünf Jahre in dem Lager, das im April 1945 von der Roten Armee befreit wurde.
Innerparteilich forderte sie (meist vergeblich) die aktive Rückholung österreichischer ExilantInnen, stand im Spannungsfeld mit den KommunistInnen und traf mit ihrer Erinnerungskultur nicht nur auf Zustimmung in der eigenen Partei.

Hier finden Sie die Einladung: